Tauchen Sie ein in die außergewöhnliche Geschichte einer Familie, die durch Musik, Liebe und historische Umbrüche geprägt wurde.
Der preisgekrönte Zweiteiler „Der Mann mit dem Fagott“ (2011) erzählt die wahre, generationenübergreifende Geschichte der Familie Bockelmann – und damit die Wurzeln des legendären Ausnahmekünstlers Udo Jürgens.
Die Reise beginnt im Bremen des späten 19. Jahrhunderts:
Der junge Heinrich Bockelmann trifft auf einen Straßenmusiker, dessen Fagott-Spiel ihn so tief berührt, dass es sein ganzes Leben verändert. Getrieben von diesem Erlebnis zieht es ihn nach Moskau, wo er zu einem der einflussreichsten Bankiers Russlands aufsteigt. Doch der Erste Weltkrieg zerstört das Glück, und die Familie muss fliehen.
Zwei Jahrzehnte später lebt Heinrichs Sohn Rudi mit seiner Familie in Österreich. Dort sehen sich die Bockelmanns dem aufkommenden Terror der Nationalsozialisten gegenüber. Besonders für den sensiblen Sohn Udo ist diese Zeit eine enorme Belastung: Statt sich in der Hitlerjugend hervorzutun, träumt er vom Klavierspielen und einer Zukunft als Musiker.
Erst in der Nachkriegszeit kann Udo endlich aufblühen. Von den bescheidenen Anfängen als Barpianist in Salzburg bis zum triumphalen Sieg beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson 1966 mit „Merci Chérie“ – dieser Film zeigt den mühevollen, aber glorreichen Weg zu einer der beeindruckendsten Karrieren der deutschen Musikgeschichte.
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